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4.062 Batterie
Die Batterie muß regelmäßig alle 4
... 6 Wochen auf richtigen Säurestand kontrolliert werden,
wobei es gleich ist, ob das Rad gefahren wird oder nicht. Von
einer sorgfältigen Batteriewartung hängt die
Fahrbereitschaft der Maschine ab. Laden einer neuen
Batterie:
1. Verschlußstopfen abnehmen.
2. Zellen mit chemisch reiner Akkumulatorensäure
von 28° Be (Wichte 1,24) füllen, bis die Säure 8 mm
über Plattenoberkante steht.
3. Batterie dann etwa 5 ... 6 Stunden stehen lassen.
Während dieser Zeit sinkt der Säurespiegel.
4.
Säure der unter 2. angegebenen Dichte nachfüllen, bis
sie wieder 8 mm über Plattenoberkante steht.
5. Pluspol der Batterie mit dem Pluspol,
Minuspol der Batterie mit dem Minuspol der Ladeleitung
verbinden.
6. Ladestrom einschalten. Der Ladestrom darf
höchstens l A betragen.
7. So lange laden, bis alle Zellen gleichmäßig
lebhaft gasen, die Spannung jeder einzelnen Zelle auf 2,6
... 2,7 V gestiegen ist und die Säuredichte 32°
Be (Wichte 1,285) beträgt.
Ladezeit der ersten Ladung etwa 15 Stunden.
8.
Während dieser ersten Ladung Temperatur der Säure
von Zeit zu Zeit messen. Sie darf nicht 40° C übersteigen.
Ist die Temperatur auf 40° C und mehr angestiegen,
Ladestromstärke etwa auf die Hälfte oder ein Drittel
verringern. In diesem Fall entsprechend länger laden.
9.
Ist die Batterie wie vorstehend angegeben behandelt worden
und steht der Säurespiegel 8 mm über Plattenoberkante,
so beträgt die Säuredichte nach beendeter Ladung
mindestens 32° Be (Wichte 1,285). Ist sie höher, so ist
ein Teil der Säure abzuziehen und durch
destilliertes Wasser zu ersetzen. Dann noch kurze Zeit
weiterladen, damit sich die Säure in den Zellen gut
vermischt.
10.
Nach beendeter Ladung Einfüllöffnung der Zellen
mit den gelieferten Stopfen gut verschließen. Es
ist darauf zu achten, daß die Entlüftungslöcher
in den Stopfen frei sind.
11. Zellen sorgfältig trocken wischen (mit
Wattebausch). Die Batterie ist dann gebrauchsfertig.
Behandlung der voll geladenen Batterie:
1. Batterie rein und trocken halten.
2. Keine Gegenstände auf die offene Batterie
legen (wegen Kurzschlußgefahr).
3.
Möglichst oft (mindestens alle vier Wochen)
nachsehen, ob die Säure 8 mm über
Plattenoberkante steht. Ist dies nicht der Fall,
destilliertes Wasser nachfüllen.
4. Nach dem Einfüllen von Wasser
oder Säure (Säure nur nachfüllen, wenn dieselbe
verschüttet wurde oder ausgelaufen ist!) ist die Dichte erst
zu messen, nachdem die Flüssigkeit in den Zellen gut
durchgemischt ist, dies geschieht am besten durch Nachladen (1A
Stunde).
Anmerkung:
Man kann den Ladezustand der Batterie an der Säuredichte
erkennen, vorausgesetzt, daß die Batterie stets
richtig behandelt wurde. Der Zusammenhang
zwischen Säuredichte und Ladezustand ist folgender:
32° Be (Wichte 1,25): Die Batterie ist gut
aufgeladen.
29° Be (Wichte 1,25): Die Batterie ist halb
geladen.
25 ...
27° Be (Wichte 1,21 ... 1,23): Die Batterie ist entladen.
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