2.021
Kupplung
Die
Kupplung ist in die Schwungscheibe eingebaut, sie stellt eine
trennbare, kraftschlüssige Verbindung zwischen Motor und
Getriebe dar. In der Schwungscheibe befinden sich sechs
Druckfedern, die die mit Reibbelag versehene Kupplungsplatte
zwischen Schwungscheibe und Druckplatte klemmen [Bild 27]. Die
Unterbrechung des Kraftflusses geschieht durch Abheben der
Druckplatte, wodurch die Kupplungsscheibe frei laufen
kann. Die Mitnahme der Druckplatte erfolgt durch drei
Mitnehmerbolzen [Bild 27 (1)], die in die Schwungscheibe
eingepreßt sind und auf denen sich die Druckplatte axial
verschieben läßt. Die rotierende Bewegung der
Schwungscheibe und damit des gesamten Kupplungssystems findet
ihren Übergang zum ruhenden Betätigungsmechanismus
durch ein schwimmendes Kugellager in der Druck-platte [Bild 27
(3)]. Durch den toten Gang im Bowdenzug und den Einbau einer
Druckfeder zwischen Kupplungsring und Lagerflansch wird das
Kugellager nur im Moment der Kupplungsbetätigung
beansprucht [Bild 27 (4)]. Das Lager bedarf deshalb nur einer
geringen Schmierung. Der Kupplungshebel [Bild 27 (5)] ist
in zwei Lagerböckchen aus Aluminium gelagert! und bedarf
keiner besonderen Schmierung. Die Führungsbuchse ist in
den! Innenring des Kugellagers geschoben [Bild 27 (6)].
Dahinter folgt eine Distanzbuchse [Bild 27 (7)] mit
Schmiernippel, eine Ausgleichscheibe [Bild 27 (8)] und ;
der aufgeschraubte Kupplungsring [Bild 27 (9)]. Dieser
zieht alle vorgenannte^ Teile fest gegen den Bund der
Führungsbuchse, die sich, axial gleitend, auf dem
Lagerflansch des Getriebegehäuses [Bild 27 (10)] bewegt.
Die Bohrung im» Motorgehäuse, die mit einem
Gummistöpsel verschlossen ist [Bild 8 (2)], dient dazu,
um nach Abnahme des Getriebes die Demontage der Druckplatte
durch Herausschrauben der Führungsbolzen für die
Kupplungsfedern zu ermöglichen. Die Kupplungsscheibe ist
beiderseitig mit Reibbelag versehen, der mittels Hohlniete an
die Scheibe angenietet ist. Die Nabe hat eine Bohrung, die ein
Keilwellenprofil trägt, mit dem sie auf den Wellenstumpf
der Antriebswelle [Bild 27 (11)] geschoben wird. Der
zylindrisch angedrehte Teil der Antriebswelle läuft
im hinteren Kurbelwellenzapfen [Bild 27 (12)] in einer
Sintereisenbuchse, die mit Öl getränkt ist. Ihr
poröses Gefüge läßt die Aufnahme geringer
Ölmengen zu, die bei Erwärmung wieder abgegeben
werden und somit eine Notschmierung ermöglichen. Das
zentrisch an das Motorgehäuse angeschraubte Getriebe
trägt an der linken Seite einen Anguß, den
Batteriekasten, der in seiner Außenform dem Motorgehäuse
auf der Lichtmaschinenseite angepaßt ist [Bild 32). Die
dem Motorgehäuse zugekehrte Flanschseite ist mit einer
großen Bohrung versehen, die zur Aufnahme des
Lagerflansches dient, in dem die Antriebswelle gelagert ist
[Bild 29]. Ann hinteren Teil ist mit fünf Stiftschrauben
der Kickstarterdeckel befestig» [Bild 29 (2)]. Für
die Ölauffüllung ist hinter dem Batteriekasten ein
Anguß] vorgesehen, dessen Bohrung mit einer Schraube
verschlossen ist [Bild 32 (1)]J Die Ölablaßschraube
befindet sich im hinteren Teil des Gehäusebodens [Bild 32
(2)].
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