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Bild 9
Längsschnitt
Motor mit Kupplung
(1)
Räderkastendeckel
(2)
Schwungscheibe mit Kupplung
(3)
Kurbelraum
(4)
Ölsieb (3) Öl warme (G) Zylinder
(7)
Zylinderkopfdichtung
(8)
Ventilführungsbuchsen
(9)
Ventilsitzring
(10)
Schwinghebelbuchse
(erscheint auf dem Bild 14a)
(11)
Kurbellager vorn
(12)
Filzring mit Kapsel
(13)
vordere Anlaufscheibe
(14)
Pleuel
(15)
Kompressionsring
(16)
Ölabstreifring
(17)
Kettenrad
(18)
Eindrehung am Ventil
(19)
unterer Federteller
(20)
Sicherungsring für Führungsbüchse
(21)
Gewindebolzen für Kurbelwellenrad
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Vier
Stiftschrauben, die in das Motorgehäuse eingeschraubt sind,
dienen zur Befestigung des Zylinders. Zwischen Zylinderflansch und
Kurbelgehäuse ist eine Papierdichtung von 0,3 mm Dicke gelegt.
Für die Lagerung der Nockenwelle befindet sich innerhalb
des Kurbelraumes ein zylindrischer Einguß mit nach unten
gezogener Spritzwand [Bild l0a (6)]. Vom Kupplungsraum wird der
Kurbelraum durch einen tellerartigen Lagerdeckel getrennt [Bild 9).
Der Zylinder selbst besteht aus einer hochwertigen Graugußlegierung;
er kann dreimal ausgeschliffen werden [Bild 9 (6)]. Zwischen Zylinder
und Zylinderkopf liegt eine mit Asbest gefüllte 2,5 mm dicke
Zylinderkopfdichtung [Bild 9 (7)J. Der Zylinderkopf, der aus
Hydronalium gegossen ist, schließt mit seinem kugelartigen
Verbrennungsraum den Zylinder ab. Wie im Bild l0a (7) zu erkennen
ist, ist eine Stahlbüchse zum Einsatz der Zündkerze in den
Kopf eingegossen. Die hängenden Ventile laufen in Messingbuchsen
[Bild 9 (8)], die in den angewärmten Kopf eingepreßt sind.
Auch die Ventilsitzringe werden in den zuvor erwärmten Kopf
eingezogen. Sie bestehen aus einer besonderen Graugußlegierung
[Bild 9 (9)]. Die seitlich in den Kopf eingezogenen Stoßstangenrohre
[Bild l0a (5)] sind aus Stahl gefertigt und haben die Aufgabe, die
Stoßstangen zu schützen und öldicht zu kapseln. Sie
sollen außerdem einen Wärmestau erzeugen, der die
Stoßstangen entsprechend der Wärmedehnung von
Zylinder und Zylinderkopf mitwachsen läßt. Im Oberteil des
Zylinderkopfs befinden sich zwei walzenartige Angüsse, in die
die Kipphebelbuchsen bei angewärmtem Kopf eingezogen werden
[Bild l0a (8) und Teilansicht Bild 14a], Oben wird der Zylinderkopf
durch eine Schutzhaube abgeschlossen. Durch eine dazwischenliegende
Korkdichtung erfolgt eine einwandfreie Abdichtung. Die
Aluminiumschutzhaube hat seitlich einen angeschraubten Deckel
mit einer Korkdichtung, nach dessen Abnahme die Nachstellung des
Ventilspiels erfolgen kann [Bild l0a (9)].
In den Zylinderkopf sind vier Stiftschrauben eingezogen, die zur
Befestigung des Kopfes auf dem Zylinder dienen. Zwei weitere
Stiftschrauben am Ansaugkanal ermöglichen die Befestigung
des Vergasers unter Zwischenlage einer Steinasbestplatte [Bild l0b
(10) und (11)]. In die Schutzhaube sind ebenfalls zwei Stiftschrauben
eingezogen, die unter Verwendung einer Spezialmutter die Befestigung
am Zylinderkopf ermöglichen [Bild l0b (12)].
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