ständig lose Muttern am Lenkkopf

Achsfaust
Benutzeravatar
cs_joker7
Aktivist
Aktivist
Beiträge: 506
Registriert: 22. Mai 2005, 09:43
Wohnort: Dresden
Kontaktdaten:

ständig lose Muttern am Lenkkopf

Beitrag von cs_joker7 » 21. April 2007, 15:55

Hab da wieder mal eine Frage:

Ca. alle 100km sind meine Lenkkopfmuttern (die flache unter und die etwas höhere über der Gabelbrücke) dermaßen lose, daß die ganze Lenkung ordentlich Spiel hat und schlackert. Nachdem alles fest gezogen wurde beginnt der Spaß dann wieder von vorn und langsam nervt es echt.
Gibts da vielleicht noch irgendeine Sicherung die bei mir fehlt oder einen Trick den ich noch nicht kenne?

Gruß Joker
Bild

Benutzeravatar
emw-ute
Aktivist
Aktivist
Beiträge: 945
Registriert: 14. August 2005, 18:08
Wohnort: Nähe Aschaffenburg
Kontaktdaten:

Beitrag von emw-ute » 21. April 2007, 21:56

:shock: ist mir noch nie untergekommen. Weder an der DKW RT 125, die das gleiche Prinzip wie die emw hat, noch an der emw.



Versuch einer Lösung:

Normalerweise zieht man doch die untere Mutter (36 glaube ich) so an, dass die Gabellagerung fast ohne Spiel läuft, d.h. mit einem geringsten Zuschlag an Spiel. Dann zieht man die über dem Lenkjoch (Gabelführungsplatte) liegende Mutter fest (!). Das Lagerspiel, das vorher etwas reichlich bemessen war, hat sich nunmehr auf den Idealwert bestimmt.
Da die obere Mutter richtig fest (!) gegen die Gabelführungsplatte und die darunter liegende Mutter gezogen wurde, k a n n sich eigentlich das Ganze nicht mehr lösen :wirr:

Wenn sich also bei Dir, joker , dieses immer wieder löst, hast Du entweder nicht richtig fest gezogen (die obere Mutter wird richtig krachend fest gezogen), oder Dein Gewinde ist im Eimer.

k.
2 Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht sicher (Einstein).

Es gruessen emw-ute & klaus & die 55er emw.

Benutzeravatar
cs_joker7
Aktivist
Aktivist
Beiträge: 506
Registriert: 22. Mai 2005, 09:43
Wohnort: Dresden
Kontaktdaten:

Beitrag von cs_joker7 » 22. April 2007, 05:28

Hmmm.....also ich habe die zweite Mutter zwar krachend fest angezogen und das Gewinde ist auch noch völlig i.O.; trotzdem löst sich das ganze Geraffel andauernd wieder selbstständig.
Mal sehen, wie ich das noch irgendwie in den Griff bekomme...

Gruß Joker
Bild

Benutzeravatar
emw-ute
Aktivist
Aktivist
Beiträge: 945
Registriert: 14. August 2005, 18:08
Wohnort: Nähe Aschaffenburg
Kontaktdaten:

Beitrag von emw-ute » 22. April 2007, 08:50

Jetzt wird's natürlich etwas schwieriger mit der Ferndiagnose:

Ist denn im festgeschraubten Zustand "Luft" zwischen der unteren Mutter und der Gabelführungsplatte?
Mein Gedanke dabei: im Grunde kontert man ja die beiden Muttern gegeneinander, wobei die Gabelführungsplatte so etwas wie eine Unterlagscheibe zwischen den gekonterten Muttern darstellt. Wenn nun aus unerfindlichen Gründen unter der Gabelführungsplatte noch Luft wäre, so würde dieser Konterungseffekt etwas verloren gehen, da man dann die obere Mutter ja nur gegen die Gabelführungsplatte anziehen würde.

Ist, wie oben gesagt, jetzt mehr mutmaßend, aber halt Ferndiagnose :| .

k.
2 Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht sicher (Einstein).

Es gruessen emw-ute & klaus & die 55er emw.

Benutzeravatar
cs_joker7
Aktivist
Aktivist
Beiträge: 506
Registriert: 22. Mai 2005, 09:43
Wohnort: Dresden
Kontaktdaten:

Beitrag von cs_joker7 » 22. April 2007, 08:57

Danke für den Hinweis und das muß ich direkt mal checken, denn darauf habe ich bisher noch gar nicht so genau geachtet.
Wenn unter der Gabelbrücke (Gabelführungsplatte) wirklich Luft sein sollte, woran könnte denn das liegen?

Gruß Joker
Bild

Benutzeravatar
emw-ute
Aktivist
Aktivist
Beiträge: 945
Registriert: 14. August 2005, 18:08
Wohnort: Nähe Aschaffenburg
Kontaktdaten:

Beitrag von emw-ute » 22. April 2007, 09:02

Erstmal checken. Wenn's so sein sollte, widmen wir uns diesem Problem :cool: .
Merke: das Feld der früheren Verbastelungen (Pfusch) an alten Motorrädern ist unerschöpflich und könnte locker 2 Forumstreffen füllen :mrgreen:

k.
2 Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht sicher (Einstein).

Es gruessen emw-ute & klaus & die 55er emw.

Benutzeravatar
cs_joker7
Aktivist
Aktivist
Beiträge: 506
Registriert: 22. Mai 2005, 09:43
Wohnort: Dresden
Kontaktdaten:

Beitrag von cs_joker7 » 22. April 2007, 09:15

Ok Klaus- machen wir so. :mrgreen: Wird aber bei mir nicht vor Ende nächster Woche, denn ich muß bis dahin durcharbeiten.
Bei dem Pfusch an verbastelten Oldtimern stimme ich Dir voll zu- es ist gigantisch, was da so mancher Zeitgenosse für einen Einfallsreichtum und Improvisationstalent entwickelt. Zur Zeit habe ich da auch gerade so einen versauten SR2 in Arbeit, bei dem ich mich immer wieder frage, ob ich ihn nicht lieber doch gleich schlachten soll.... :(

Gruß Joker
Bild

Benutzeravatar
Paul R 35
Verdienter Aktivist des Forums
Verdienter Aktivist des Forums
Beiträge: 2469
Registriert: 3. März 2003, 22:43
Wohnort: Hausach/Schwarzwald
Kontaktdaten:

Beitrag von Paul R 35 » 22. April 2007, 12:32

Hast Du beim Anziehen der Muttern die Klemmschauben an der unteren Gabelbrille gelöst? Wenn nicht, kann es sein, dass Du die obere Gabelbrille schief nach unten ziehst, weil sie sich auf die Gabelrohre stützt und die dabei nicht nach unten rutschen können.
Dabei liegt sie nicht richtig an den beiden Muttern an (wie Klaus es beschrieben hat).

Benutzeravatar
cs_joker7
Aktivist
Aktivist
Beiträge: 506
Registriert: 22. Mai 2005, 09:43
Wohnort: Dresden
Kontaktdaten:

Beitrag von cs_joker7 » 22. April 2007, 13:07

*Paul*

Nee, hab ich natürlich nicht gemacht- also kann es wohl daran liegen!
Danke für diesen wertvollen Hinweis- ich melde mich wieder... :top:

Gruß Joker
Bild

Zool
Kontaktdaten:

Beitrag von Zool » 9. Dezember 2007, 18:03

Bin der Neue im Forum, heiße Mike, hatte dieses Problem auch und löste es so: Habe erst die Klemmschrauben der untersten Platte gelöst um beim Nachstellen keine Spannungen aufzubauen(darauf achten, dass die untere Platte nachrutscht - kaum sichtbar ), dann das Spiel nachgestellen und bei der letzten Mutter etwas Sicherungsmittel verwenden, straff kontern, als Letztes die Klemmschrauben wieder anziehen.

Ich hoffe ,Ich konnte einwenig helfen :?

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast