russischer Umbau

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jawafreund
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russischer Umbau

Beitrag von jawafreund » 29. September 2015, 18:46

hier ein russischer Umbau .... :was?:
Bild

http://info.drom.ru/misc/36612/#photo1935508

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Re: russischer Umbau

Beitrag von Schwarzarbeiter » 29. September 2015, 21:53

Alles klar. Mad Max wurde auch gar nicht in Australien gedreht sondern in Russland ... :rollo: Das ist der Beweis.

Gruß Schwarzarbeiter
aktuell in Erholungsurlaub von diesem Eierlikör-Forum ...

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Re: russischer Umbau

Beitrag von Gobi » 30. September 2015, 18:57

Ach ja, ich hab schon schlimmeres gesehen...... wundert mich allerdings, daß man sowas inzwischen in Russland zulassen kann - ich dachte immer die wären so streng?
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Re: russischer Umbau

Beitrag von Paul R 35 » 3. Oktober 2015, 12:29

Gobi hat geschrieben:Ach ja, ich hab schon schlimmeres gesehen...... wundert mich allerdings, daß man sowas inzwischen in Russland zulassen kann - ich dachte immer die wären so streng?
Wer sagt den, dass das Ding zugelassen ist? :D

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Re: russischer Umbau

Beitrag von madfrog » 3. Oktober 2015, 17:27

Mhm!
Nummernschild!
Spiegel!
Scheinwerfer und Rücklicht!
Alles nur aus Langeweile drangeschraubt?
Gruß Alf :wirr:

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Re: russischer Umbau

Beitrag von Paul R 35 » 3. Oktober 2015, 18:31

madfrog hat geschrieben:Mhm!
Nummernschild!
Ich sehe nur eine Tafel für das Nummernschild. Siehst Du auch das Nummernschild selbst?

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Re: russischer Umbau

Beitrag von madfrog » 4. Oktober 2015, 14:36

Nein das Nummernschild sieht man nicht! :(
Aber das Rücklicht ist mit Strom versorgt damit die Polizei auch das fehlende Nummernschild besser sehen kann! :rollo:
Eine Hupe ist auch dran!
Damit kann MANN auf sich AUFMERKSAM machen sollte die Polizei das fehlende Nummernschild nicht gesehen haben! :hüpf:
Gruß Alf :prost:

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Re: russischer Umbau

Beitrag von Paul R 35 » 4. Oktober 2015, 15:53

madfrog hat geschrieben:Nein das Nummernschild sieht man nicht! :(
Aber das Rücklicht ist mit Strom versorgt damit die Polizei auch das fehlende Nummernschild besser sehen kann! :rollo:

Als Rücklicht ist da aber eine Einheitsleuchte (Blinker, Standlicht, Bremslicht-Schlusslicht, je nach Einbauort und Farbe der Streuscheibe) aus dem sowjetischen Automobilbau der Fünfzigern bis in die Siebziger dran:
Bild

Diese Leuchte hat keine Nummernschildbeleuchtung :D
madfrog hat geschrieben:Eine Hupe ist auch dran!
Damit kann MANN auf sich AUFMERKSAM machen sollte die Polizei das fehlende Nummernschild nicht gesehen haben! :hüpf:
Gruß Alf :prost:
Da kann wohl ein "Nummernschild" (ja, ja, in Anführungszeichen :rollo: ) dran hängen, aber ob es wirklich eins ist, ist eine andere Frage.
Nach den aktuellen russischen Zulassungsbestimmungen ist so etwas nicht zulassungsfähig. Auch bei älteren Umbauten gibt es Probleme und Eigenbauten, wenn sie keine FIN haben (und die hat kein einziger russischer oder sowjetischer Eigenbau!), kann man nicht mehr ab- an- oder ummelden.

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Re: russischer Umbau

Beitrag von Gobi » 5. Oktober 2015, 10:46

Geht es dort eigentlich nach dem Fahrgestell oder der Motornummer? Wenn wir hier Zulassung nach Motornummer hätten ginge ja einiges.....

Fakt ist, daß dererlei Umbauten dort gerade schwer in Mode kommen! Ich habe z.B. inzwischen längst nicht mehr den einzigen modifizierten Pobeda
Wenn du tot bist, dann bist du lange Zeit tot.
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Re: russischer Umbau

Beitrag von Paul R 35 » 6. Oktober 2015, 20:31

Gobi hat geschrieben:Geht es dort eigentlich nach dem Fahrgestell oder der Motornummer? Wenn wir hier Zulassung nach Motornummer hätten ginge ja einiges.....

Fakt ist, daß dererlei Umbauten dort gerade schwer in Mode kommen! Ich habe z.B. inzwischen längst nicht mehr den einzigen modifizierten Pobeda
Seit der Sowjetzeiten bis 2010 war in den russischen Zulassungspapieren auch die Motornummer eingetragen. Da reichte eine der Nummern, Fahrgestell- oder Motornummer für die Identifizierung einer Fahrzeuges.
Z. B. hat der GAZ-67B meines Vaters...:
Bild
...keine Fahrgestellnummer mehr (ist ja auch kein Wunder, weil sie ab Werk mit Farbe aufgetragen wurde).
In den Papieren war nur die Motornummer eingetragen, das reichte.
Bei den Eigenbauten war grundsätzlich auch nur die Motornummer eingetragen, weil eine Fahrgestellnummer kann in Russland (und konnte in der UdSSR) nur von einem Fahrzeughersteller und nicht wie in Deutschland auch vom TÜV vergeben werden.

Für Eigenbaufahrzeuge aus der Zeit vor der Neuerung gilt Bestandschutz, aber nur so lange sie den Besitzer nicht wechseln.

Im März 2014 stand in Moskau die Eigenbau-Amphibie Ichtiander-II zum Verkauf:
Bild
Die Amphibie wurde von einem Bergbaumaschineningenieur in den Achtzigern gebaut, ich kannte sie noch aus den sowjetischen Fernseheberichten und technischen Zeitschriften.
Da ich wegen meinem zweiten Hobby (LuAZ) auch ein paar hiesige Amphibien-verrückten Bekannte habe (vom LuAZ gibt es auch eine Schwimmfähige Variante) hatte man schon vor ein paar Jahren mit dem Ichtiander-II Besitzer Kontakt aufgenommen und versucht das Ding abzukaufern, aber ohne Erfolg.
Dann erfuhr ich rein zufällig, dass Ichtiander-II doch verkauft wurde. 2014 hat ihn der "neue" Besitzer zum Verkauf angeboten.

Die Verkaufsverhandlungen und da Ganze darauf folgende Prozedere, waren eine Geschichte für sich, weil der Ichtiander-II bereits bei einem Händler stand, der ihn im Auftrag verkaufen sollte. Ich habe da einen sehr guten Bekannten angesetzt, der die Höllenarbeit vor Ort komplett übernommen hat.

Als der Kauf am 6 April bereits abgeschlossen war und der neue Besitzer (aus Deutschland) schon in den Papieren eingetragen war sind wir auf ein unlösbares Problem gestoßen, für die Ausfuhr aus Russland musste das Ding abgemeldet werden. Bei der Verkehrspolizei (die ist in Russland für die Registrierung der Fahrzeuge zuständig) stellte sich heraus, dass man die Amphibie nicht abmelden kann, weil sie keine Fahrgestellnummer hat! Sämtliche An-, Ab- und Ummeldeaktionen bei Fahrzeugen ohne gültige Fahrgestellnummer sind in Russland ohne Begutachtung einer Expertenkommission nicht mehr zulässig!
Und aus Erfahrung von anderen Betroffenen endet so eine Begutachtung immer mit einen Strafverfahren, das die Beschlagnahme des betroffenen Fahrzeuges beinhaltet.
Präzedenzfälle gibt es zu Genüge, weil nicht nur beim GAZ-67B, sondern bei sämtlichen GAZ-69 und UAZ Fahrzeugen war die Fahrgestellnummer am Rahmen mit Farbe aufgetragen! Das gleiche bei sämtlichen GAZ LKW!

Der Ichtiander-II kam am 28. Juni letztendlich doch wohlwollend bei seinem neuen Besitzer in Deutschland an, samt der russischen Kennzeichen (also nicht abgemeldet!).
Bild Bild

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