öl kommt nicht bis zum kopf

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Gespann-Heizer
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Öldruck einstellen

Beitrag von Gespann-Heizer » 6. April 2005, 13:08

Hallo Allerseits,
mal ne ganz dumme Frage: Kann etwas passieren, wenn das Überdruckventil zu stark eingestellt ist, also erst bei 4 oder 5 Bar öffnet? :?:
Bezüglich verschlissenem KW-Lager: Hab gerade einen Motor auseinandergenommen, bei dem war das KW-Lager total riefig, allerdings hatte die KW noch kein Spiel (!!??), das NW-Lager war ebenfalls sehr riefig und die NW hat sehr gut spürbares Spiel. Trotzdem kam ausreichend Öl im Kopf an....

Gruß
Christian

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Beitrag von cs_joker7 » 7. Januar 2007, 13:31

Sorry sorry daß ich den alten Thread noch mal hoch krame, aber mich beschäftigt noch eine Frage:

Ich hatte vor 3 Tagen mal den Ventildeckel runter und habe den Motor ca. 5 min im Standgas laufen lassen. Außer einem müden Tropfen Öl an dem Röhrchen überm Auslaßventil kam da aber nix weiter oben an- ist das nun normal oder nicht? Mein EMW- Spezialist sagt "ja", denn es würde normalerweise nur ziemlich wenig Öl und dann auch nur tropfenweise aus dem Röhrchen austreten. Jedenfalls wäre das bei all seinen EMW's so gewesen.
Ansonsten trieft es bei mir jedoch im gesamten Ventilbereich nur so vor Öl und nichts ist irgendwie trocken oder so. Ich habe dann auch mal spaßeshalber einen Benzinschlauch über jedes der beiden Öl- Röhrchen über den Ventilen geschoben und wollte die Leitungen mal kräftig durchblasen- keinerlei Chance! Ist das nun Grund zur Sorge oder auch noch normal? Oder sollte ich eventuell mal Druckluft verwenden?

Gruß Joker
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Beitrag von Gobi » 7. Januar 2007, 13:51

ein Tropfen ist zu wenig, es sollte schon langsam vor sich hin tropfen. Andererseits, wenn alles feucht ist, muß doch was kommen!? Was ist denn wenn Du Gas gibst?
Ansonsten würde ich mal die Ölsteigleitung am Motorblock abschrauben und kurz schauen, was da rauskommt . Von dort nach oben mit Druckluft blasen kann nicht schaden, aber womöglich auch nicht viel nützen
Wenn du tot bist, dann bist du lange Zeit tot.
Burt Munro

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Beitrag von cs_joker7 » 7. Januar 2007, 14:01

Ja, ist wirklich ne gute Frage wo das ganze Öl her kommt- jedenfalls ist alles satt getränkt und auf dem Kopf stehen in jeder Vertiefung die vollen Pfützen.
Mir ist allerdings gerade eingefallen, daß ich das frische Motoröl aus Gründen der schnelleren Motor- Erwärmung nur knapp über "MIN" aufgefüllt hatte. Vielleicht ist das ja schon allein der Grund für das Ausbleiben des Öls?
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rostlaube
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Beitrag von rostlaube » 7. Januar 2007, 15:26

@Joker:
Das Öl wird über die Steigleitung zu den Kipphebelwellen und dann weiter zu den Röhrchen gefördert. (steht alles in "Eisernes..." bei Ölkreislauf) Kann also sein, dass das Öl im Kopf von den Kipphebelwellen kommt und die Röhrchen irgendwie zu sind. Das bedeutet aber auch, dass wenn es aus den Röhrchen reichlich tröpfelt, trotzdem Ölmangen an den Kipphebelwellen bestehen kann.
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dranbleiben

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Beitrag von cs_joker7 » 7. Januar 2007, 15:43

Danke!
Ja stimmt- um die Kipphebelwellen rum scheint das Öl auch ordentlich raus zu drücken wenn der Motor läuft. Daher müßte ja zumindest die Steigleitung frei sein, oder?
Ich werde also erst mal das Öl maximieren und falls es dann immer noch klemmt, kommen die 2 Röhrchen über den Ventilen dran.

Gruß Joker

PS:
Bist Du eigentlich regelmäßig bei Klaus anzutreffen?
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Beitrag von emw-ute » 7. Januar 2007, 16:46

cs_joker7 hat geschrieben: Mir ist allerdings gerade eingefallen, daß ich das frische Motoröl aus Gründen der schnelleren Motor- Erwärmung nur knapp über "MIN" aufgefüllt hatte.
Meine Meinung:
das, lieber joker, ist der sicherste Weg, einen emw-Motor kaputtzukriegen :nein:

Zum einen brauchen die Böcke Öl (auch überholte Motoren), zum anderen ist bei Bergfahrt nicht unbedingt sichergestellt, dass die Ölpumpe noch genug fördert, wenn in der Wanne Minimum ist.

Hatten wir an anderer Stelle hier im Forum mal diskutiert.

Zu Deinen Röhrchen: mal Ölleitung abschrauben und dann in die Röhrchen hineinblasen: da sollte sich dann schon Luft durchblasen lassen. Generell besteht bei den Köpfen insgesamt die Gefahr, dass sich sehr viel alter Ölschlamm im Gehäuse des Kopfes abgelagert hat, d.h. im Kanal der zu den Röhrchen und den Kipphebellagerungen führt.

k.
2 Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht sicher (Einstein).

Es gruessen emw-ute & klaus & die 55er emw.

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Beitrag von Killerniete » 7. Januar 2007, 17:50

Wie Joker schrieb hatte er nur zum probieren und durchspülen nur bis min aufgefüllt.
Das sollte und muß reichen da bei der Höhe die Pumpe schon mitten im Öl hängt, selbst wenn schon nix mehr am Peilstab zu sehen ist saugt die Pumpe noch.
Für später und im Fahrbetrieb sollte der Ölstand knapp voll sein, auf keinen Fall drüber das ist noch schlimmer.
Das Gegenlager der Pumpenwelle ausbauen ist beim kompletten Motor unmöglich.
Kontrollieren würd ich auf alle Fälle das Überdruckventil der Pumpe am besten a la Junki, das stimmt meisst nicht oder Kugel vermuchtelt.
Wenn im Stand nix kommt sollte aber bei höherer Drehzahl doch ein regelmäßiger Tropfenfluß einsetzen.
Bedenken sollte man auch die Zähflüssigkeit bei den tiefen Temperaturen jetzt (na ja) da dauerts manchmal etwas bis des Öl oben ankommt.
Das im Kopf alles ölig ist kommt auch daher das der Ölnebel hochsteigt Richtung Entlüftung und sich niederschlägt, andere Motoren schmieren nur damit die Kipphebel- NSU-OSL :shock:
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

Grüße aus dem Reservat
"Muskauer Heide"

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Beitrag von cs_joker7 » 7. Januar 2007, 18:09

*Ute*

Keine Panik- ich wäre mit dem minimalen Ölstand nie auf die Piste gegangen sondern wollte damit nur erreichen, daß der Motor schneller auf Betriebstemp. kommt und damit auch das Öl dünnflüssiger wied.

*Killerniete*

Danke für die Hinweise- ich teste nächste Woche noch mal mit max. Ölstand und werde dann sehen was es bringt.
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Beitrag von emw-ute » 8. Januar 2007, 17:38

cs_joker7 hat geschrieben: Keine Panik- ich wäre mit dem minimalen Ölstand nie auf die Piste gegangen
Na gut. Du wärst nämlich nicht der erste :twisted:
(und dass das Öl nur dem Probelauf diente, stand in Deinem obigen Beitrag von 14.01 h nun leider nicht drin)

Getreu dem Werner'schen Motto: Niemals spaaaasam mit dem Öl sein :mrgreen:

Auch wenn's letztlich das Überdruckventil sein sollte: kontrollier' trotzdem mal den Durchgang von der Ölleitung zu den Röhrchen; zur Not mit einem biegsamen Draht, dann siehst Du schon, ob dieser völlig verschmaddelt ist.


k.
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Beitrag von cs_joker7 » 8. Januar 2007, 18:23

Na klar, das mach ich so!
Als nächstes steht jetzt erst mal das TÜV- Vollgutachten auf dem Plan; danach ruppe ich sie noch einmal teiweise auseinander und kümmere mich u. a. auch um diese Öl- Geschichte.

Gruß Joker
Zuletzt geändert von cs_joker7 am 10. Januar 2007, 23:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von hans_stramm » 10. Januar 2007, 23:22

HA...
DAS IST GENAU MEIN PROBLEM!!! Da sitz ich schon ne Weile dran.
Irgendwie versteh ich das nicht. Ich schraub die Steigleitung ab und
dreh an der Schwungscheibe ... Öl kommt satt raus. Steigleitung
anschrauben Kipphebelwelle rausgezogen ... aus den 4 Löchern
in der Buchse kommt gut und gleichmäßig Öl ... durch die Ölröhrchen
kann ich mit einem Draht gut durchpopeln und sehe den Draht in der
Buchse. Kipphebelwelle wieder rein ... überall suppt es raus ...
Kurbelwellenbuchse, Nochenwelle und Hohlschraube für die
Steigleitung ...... nur nicht aus den Ölröhrchen.
WIE KOMMT DAS ÖL IN DIE ÖLRÖHRCHEN???? Die Buchse hab ich bei
einem anderen Kopf bereits rausgezogen, da sind keine Kanäle
eingefräst weder in der Buchse noch im Kopfgussmaterialdingens und
das Spiel der Welle soll kleiner 1/10 sein. Da kommt so schnell wohl
auch nix vorbei. Oder??? Ist die Buchse konisch??? Sieht irgendwie
nich so aus.
:|

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Beitrag von cs_joker7 » 11. Januar 2007, 00:29

Die Ursache für das ausbleibende Öl bei Deinen Röhrchen würde mich auch sehr interessieren!
Seit wann hast Du das Problem & fährst Du eigentlich trotz der (eventuell) mangelhaften Ölung mit der Maschine draußen rum und wenn ja, was für Strecken?

Ich habe mir übrigens vor kurzem von einem alten Veteranen sagen lassen, daß sich zuwenig Öl im Kopf zuerst durch regelrechte Quietschgeräusche bemerkbar macht und man erst dann handeln und nach den Ursachen forschen muß- früher haben die das scheinbar nicht so eng gesehen wie wir heute. :mrgreen:
Kann das vielleicht jemand bestätigen?

Gruß Joker
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Beitrag von Andrebiker » 11. Januar 2007, 07:33

Das Quietschen kann ich leider bestätigen :( .
Mir ist mal das Öl in der Wanne verklumpt. Schuld war meine Großmutter :mrgreen: , die in eine meiner Alu-Ölflaschen Ölfarbe eingefüllt hatte. Die Farbe setzte sich unten in der Flasche ab und ich füllte das "Öl" im besten Glauben ein - vertrug sich nur nicht mit dem richtigen Öl. Gemerkt habe ich das natürlich erst, als es im Kopf quietschte, weil die Steigleitung total zu war :( .
Und in der BA der Vorkriegs-Boxer steht drin, pro Kopf einen Eßlöffel Öl einzufüllen :nono: . Hab ich gemacht und es quietschte :twisted: . Seitdem ich auf Expertenrat hin einen Viertelliter pro Seite spazieren fahre, quietschte es nie wieder ;-) .
Zuletzt geändert von Andrebiker am 11. Januar 2007, 15:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Gobi » 11. Januar 2007, 10:19

habt ihr seitlich die Madenschraube entdeckt? Die öffnet den Ölkanal, vielleicht da mal mit möglichst viel Druck reinpusten, wenn die Röhrchen abgeschraubt sind, das müsste eigentlich hinhauen
Wenn du tot bist, dann bist du lange Zeit tot.
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