Ringnuten ausgenudelt

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Beitrag von Benzinkuh » 25. Januar 2008, 02:04

Trotz der Maßhaltigkeit des Durchmessers dieses Kolbens mußte er ausgetauscht werden! Die Einstiche der Ölabstreifringe wurden durch die Fliehkraft so geweitet das die Gefahr der Verkantung bestand! Aussage des Motorentuners " Passiert gerne bei gegossenen Kolben, geschmiedete sind besser!
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Beitrag von Andrebiker » 25. Januar 2008, 07:22

Hm, naja, erstmal gibt´s nur einen Ölabstreifring und zweitens treten Fliehkräfte nur bei Rotation auf - müßte sich also um einen Drehkolben handeln :mrgreen: .
Ich denke, Du meinst das Höhenspiel der Kompressionsringe, die die Nuten breiter gehämmert haben.
Solche Kolben haben wir früher nicht ausgewechselt, sondern die Nuten so verbreitert, daß 2 schmale Ringe drin Platz hatten ;-) . Das funzte auch.
Unsere Motorräder laufen nun schon 60 Jahre, trotz so angeblich untragbarer Dinge wie Kontaktzündung und mechanischer Regler. Oder vielleicht gerade deshalb?

PS: Ich danke allen, die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.

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Beitrag von Benzinkuh » 25. Januar 2008, 09:37

Hallo
Du hast recht, falsche Bezeichnungen .
Aber wäre der Aufwand mit dem breiter machen der Schlitze gerechtfertigt? Wäre ja auch nur eine Notlösung. Oder ist das eine gute und Dauerhafte Alternative?

Gruß
Michael
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Beitrag von Paul R 35 » 25. Januar 2008, 11:18

Zwei Kompressionsringe in einer Nut funktioniert einwandfrei, und auch auf Dauer ohne Probleme.

Beim Ölabstreifring gibt es auch eine Lösung, man nehme einen modrenen, der aus zwei Ringen und Spreizferdern besteht.

Hier z. B. ein MeMZ Ölabstreifring (Sapo, LuAZ):

3, 6 Ölabstreifring, 5- Radialfeder, sie drückt die Ringe 3 und 6 an die Zylinderwand, 4- Axialfeder, sie drückt die Ringe in der Höhe auseinander, somit sitzt der komplette Ring immer spielfrei in der Nut.

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