Starker Versatz der Kettenräder

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onkel
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Re: Kettenrad an Nockenwelle

Beitrag von onkel » 1. Juli 2009, 22:26

EMW-Junkie hat geschrieben:
onkel hat geschrieben: Ich übe sowieso lieber an Fremdmotoren, als an meinen eigenen :frank: . Keine Ahnung woher das kommt :nono:.
:top:
Gruss Onkel,
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Re: Kettenrad an Nockenwelle

Beitrag von Andrebiker » 2. Juli 2009, 07:05

lappiator hat geschrieben:ich mache mal hier weiter. hat ja nichts mit dem kettenspanner mehr zu tun.
habe die nocke nun gezogen.
BildBild
hier stellt sich die frage wo ich da was abdrehen kann. das rad hat ja sozusagen einen anschlag. aus meiner sicht die einzige möglichkeit, umdas rad weiter rauf zu bekommen. weiterhin mal ein pic von der entsprechenden buchse. Bild
steht die zu weit raus, bzw muß die bündig sein?
Hi Lappi,
hatte leider nicht die Zeit, den ganzen Beitrag gründlich zu studieren. aber ich habe den Eindruck, daß auf dem 3. Bild das KW-Gleitlager zu tief im Gehäuse sitzt bzw zu kurz ist und daher das Ritzel zu nahe am Gehäuse läuft. Probiere doch mal, unter das KW-Ritzel eine Scheibe unterzulegen, damit die Flucht wieder stimmt. Das wäre der einfachste Weg. Kontrolliere aber, daß nichts am Steuerkastendeckel schleift.
Gruß, André
Unsere Motorräder laufen nun schon 60 Jahre, trotz so angeblich untragbarer Dinge wie Kontaktzündung und mechanischer Regler. Oder vielleicht gerade deshalb?

PS: Ich danke allen, die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.

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Re: Kettenrad an Nockenwelle

Beitrag von lappiator » 2. Juli 2009, 07:51

Andrebiker hat geschrieben: aber ich habe den Eindruck, daß auf dem 3. Bild das KW-Gleitlager zu tief im Gehäuse sitzt bzw zu kurz ist und daher das ritzel zu nahe am Gehäuse läuft. Probiere doch mal, unter das KW-Ritzel eine Scheibe unterzulegen,
die variante gefällt mir natürlich besser. bin noch am suchen eines 24 ringschlüssels, dann mach ich den zapfen mal ab und schaue was da geht. flex? :nono:

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Re: Kettenrad an Nockenwelle

Beitrag von emw-ute » 2. Juli 2009, 10:19

Andrebiker hat geschrieben: ... aber ich habe den Eindruck, daß auf dem 3. Bild das KW-Gleitlager zu tief im Gehäuse sitzt bzw zu kurz ist und daher das ritzel zu nahe am Gehäuse käuft. Probiere doch mal, unter das KW-Ritzel eine Scheibe unterzulegen, damit die Flucht wieder stimmt. Das wäre der einfachste Weg. Kontrolliere aber, daß nichts am Steuerkastendeckel schleift.
Gruß, André
Wenige Anmerkungen:
1.) hübsche Fressspuren im Bereich des / am vorderen NW-Gleitlager

2.) KW-Gleitlager: würde ja bedeuten, dass die Buchse zu weit nach innen ragt, also die KW zu weit nach hinten versetzt läuft, denn nur dann kann das Ritzel nach hinten hin zu nahe am Gehäuse laufen (das Ritzel ist ja auf Anschlag auf der KW). Oder mache ich da gerade einen Denkfehler? :frank:
3.) ich würde nichts abdrehen, abfeilen, abflexen, solange ich nicht zweifelsfrei eine FEHLERURSACHE bestimmt hätte. Ansonsten kuriert man am Symptom.

k.
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Re: Kettenrad an Nockenwelle

Beitrag von EMW-Junkie » 2. Juli 2009, 17:31

Wir habens vorhin noch schnell repariert.
Die Makita ist kalt geblieben :mrgreen:
BildOldis fahren und daran schrauben macht süchtig!Bild

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Re: Kettenrad an Nockenwelle

Beitrag von lappiator » 2. Juli 2009, 17:47

ich würde gern eine spektakuläre lösung zum besten geben, kann es aber nicht. es sieht offenbar so aus, das die nocke bei noch eingebauter ölpumpenstange axiales spiel nach vorne hat, da ja der deckel mit dem gleitlager nicht da ist. im aufgebockten zustand rutschte die nocke nach vorne und das hab ich als versatz gedeutet. nun beim einbau und junky im nacken, ist nur ein versatz von 1mm vorhanden. trotzdem ist hier ein interessanter , bebilderter beitrag entstanden :top: . danke an alle mitwirkenden. ich warte jetzt beschämt auf onkels steuerkette und dann gehts wieder auf die straße.
abschließend sei noch gesagt. der druck des kettenspanners hat auf jedenfall die kette gedehnt.

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Re: Kettenrad an Nockenwelle

Beitrag von emw-ute » 2. Juli 2009, 19:20

Ähhhmmm: ab in die Ecke und schämen. 50 Liegestü....nein halt, das wäre militaristisch:
Also: 50x zur Strafe Steuerkette wechseln :mrgreen: :mrgreen:

k.

p.s.: wer von uns hat nicht schon mal Mist gebaut? :laola:
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Re: Kettenrad an Nockenwelle

Beitrag von onkel » 3. Juli 2009, 00:08

Na also,
lieber so, als anders, und nur wer nichts macht, macht auch keine Fehler.


Aber was lernen wir draus :
Tut das Not mit dem Kettenspanner ??????
Gruss Onkel,
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Re: Kettenrad an Nockenwelle

Beitrag von hans_stramm » 3. Juli 2009, 14:07

"Tut das Not mit dem Kettenspanner ??????"

Das würde mich auch mal interessieren!
Ist der Kettenspanner wirklich so geil wie alle
immer behaupten?

Gruß Hans_stramm

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Re: Kettenrad an Nockenwelle

Beitrag von Paul R 35 » 3. Juli 2009, 19:14

hans_stramm hat geschrieben:"Tut das Not mit dem Kettenspanner ??????"

Das würde mich auch mal interessieren!
Ist der Kettenspanner wirklich so geil wie alle
immer behaupten?

Gruß Hans_stramm
Warten wir es mal ab, bis ich mal meinen Deckel aufmache. Ich habe eine wesentlich schwächere Feder drin.
Aber ich kann mir trotz dem nicht vorstellen, dass die Feder von howling.dog die Ursache für die Ausdehnung der Kette ist. Bei anderen Motoren werden die Ketten auch gespannt, und zwar starr, dort dient die Feder nur zur Voreinstellung der Spannung. Die Feder belastet die Kette bei weitem nicht so stark wie die Stöße der auf die Stößel auflaufenden Nocken.

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Re: Kettenrad an Nockenwelle

Beitrag von EMW-Junkie » 3. Juli 2009, 19:41

Paul R 35 hat geschrieben: Aber ich kann mir trotz dem nicht vorstellen, dass die Feder von howling.dog die Ursache für die Ausdehnung der Kette ist. Bei anderen Motoren werden die Ketten auch gespannt, und zwar starr, dort dient die Feder nur zur Voreinstellung der Spannung. Die Feder belastet die Kette bei weitem nicht so stark wie die Stöße der auf die Stößel auflaufenden Nocken.
Genau, außerdem sollte man sich nicht so sehr an den von Lappi genannten 2000Km orientieren.
In Wirklichkeit hat er keinen Schimmer, wie weit er genau gefahren ist. Ich würde eher so 5000 schätzen.
Immer noch nicht viel, aber viellecht war das ja eine Montagskette. :mrgreen:

Andere Moppeds haben vor allem deshalb den Spanner, weil da die Lebensdauer der Kette mit "unbegrenzt" angegeben ist.
BildOldis fahren und daran schrauben macht süchtig!Bild

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Re: Kettenrad an Nockenwelle

Beitrag von Gobi » 22. September 2009, 20:50

lappiator hat geschrieben: abschließend sei noch gesagt. der druck des kettenspanners hat auf jedenfall die kette gedehnt.
Niemals! Das muss an was anderem liegen, z.B. Abnutzung, dann scheint die Kette auch länger...
Wenn du tot bist, dann bist du lange Zeit tot.
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