oz74

Werkstoffkunde + Löten, Schweissen usw
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Mike22
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oz74

Beitrag von Mike22 » 28. September 2008, 08:03

Hallo,

wofür steht eigentlich oz74 am Zylinder. Hab ich auch schon mal am Zündapp-Motor gesehen.

mfg Mike22

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Beitrag von emw-ute » 28. September 2008, 08:59

Am EMW-Zylinder?? Oder an welchem noch, außer der beschriebenen Zündapp?

Normalerweise gibt ein solcher Hinweis die Oktanzahl an, also die Qualität / Klopffestigkeit des zu verwendenden Benzins.
Zum Vergleich: heutiges bleifreies Super hat 95.

k.
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Beitrag von EMW-Junkie » 28. September 2008, 09:57

Oder es bedeutet, dass das Teil 74 Unzen, also ca. 2100g wiegt :roll:
BildOldis fahren und daran schrauben macht süchtig!Bild

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Beitrag von emw-ute » 28. September 2008, 18:52

EMW-Junkie hat geschrieben:Oder es bedeutet, dass das Teil 74 Unzen, also ca. 2100g wiegt :roll:
Unzen ??? in Deutschland, wo seit der Arche Noah das metrische System herrscht??Immerhin, interessanter Gedanke.

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Beitrag von Mike22 » 28. September 2008, 19:34

"oz74 " steht am Zylinderfuß bei meiner EMW. Ist auch so gegossen worden .

Ich muß mal meine anderen Zylinder rauskramen.

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Beitrag von Danny » 7. Dezember 2008, 19:38

OZ 74 Steht doch nur auf Vorkriegszylindern?Berichtigt mich bitte wenn ich mich irre

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Beitrag von PANZERgeist » 7. Dezember 2008, 22:36

komischerweise steht es auf vielen EMWzylindern aus den 50-er jahren,welche ich schon besichtigt habe...!!!die herstellungsdaten oder vielmehr die entspr. lose sind ja meist mit eingegossen

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Beitrag von emw-ute » 8. Dezember 2008, 10:40

Angenommen, es handelte sich um die Oktanzahl:

was spräche dagegen, dass sich diese Kennzeichnung auch auf Nachkriegszylindern befände?
Denn die Verdichtung des Motors hat sich von Vorkrieg zu Nachkrieg ja nicht geändert, und der Sprit war in den ersten Jahren nach dem Krieg (zumindest im Osten) ja auch nicht unbedingt besser, als vor dem Krieg.

k.
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Beitrag von Paul R 35 » 8. Dezember 2008, 22:16

PANZERgeist hat geschrieben:komischerweise steht es auf vielen EMWzylindern aus den 50-er jahren,welche ich schon besichtigt habe...!!!die herstellungsdaten oder vielmehr die entspr. lose sind ja meist mit eingegossen
Es ist eindeutig die Oktanzahl, auf die der Motor ausgelegt ist, sie ist nicht nur bei der R-35 zu finden. Bei diversen Vorkriegsmotoren ist sie auch eingegossen.

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oz74

Beitrag von Stefan1957 » 9. Dezember 2008, 19:54

Könnte aber auch einen Einheits Grauguss Werkstoff bedeuten.
Auf den Zahnrädern steht EC80. Das ist bis heute noch eine gängige Stahlbezeichnung für 16MnCr5 Einsatzstahl.
es grüßt mit öligen Fingern, Stefan aus dem Bottwartal

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Re: oz74

Beitrag von PANZERgeist » 9. Dezember 2008, 20:36

Stefan1957 hat geschrieben:Könnte aber auch einen Einheits Grauguss Werkstoff bedeuten.
Auf den Zahnrädern steht EC80. Das ist bis heute noch eine gängige Stahlbezeichnung für 16MnCr5 Einsatzstahl.
könnte nicht,da OZ74 (Oktanzahl 74) auch auf ALUmotorengehäusen steht!!!z.b. bei NSU 250,350,600 vorkrieg bzw. wehrmachtsmodellen,ZÜNDAPP KS750...

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Beitrag von Stefan1957 » 9. Dezember 2008, 21:35

wie wärs mit "ohne Zunder" und 74km/h,
und Tschüss, logg mich jetzt schnell aus,
geb Zunder, äh Gas
es grüßt mit öligen Fingern, Stefan aus dem Bottwartal

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Beitrag von onkel » 9. Dezember 2008, 22:25

OZ74 ist definitiv Oktanzahl.
Ich habe ein Motorgehäuse bei dem die ( überschlagene ) Nummer mit OZ74 3.... beginnt.
Stefan :
EC80 ist heutzutage so gängig wie Unterarmspray oder Gesichtserker
Wenn ich zu einem 55 jährigen Dreher sage er solle als Stahl EC80 nehmen schaut der ungefähr so : :roll:
Gruss Onkel

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Beitrag von Mike22 » 28. Januar 2009, 19:56

Nochmal was zur OZ74


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Beitrag von Killerniete » 29. Januar 2009, 03:57

Hallo
Was mich dabei wundert ist das das Gehäuse des SUM vergasers aussieht wie Zinkspritzguss, was natürlich nix mit dem Typenschild zu tun hat.
Gab´s damals etwa auch schon diesen Zinkmurks.
Kenn die nur in ALU.
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

Grüße aus dem Reservat
"Muskauer Heide"

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