Kupplung kommt spät °

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Beitrag von EMW-Junkie » 7. Juli 2004, 21:43

Ich würde glänzend und schwarz eher unter normalen Verschleiß einordnen. Die alten, die ich habe sehen alle so aus.
Die Kupplung ist ja auch eher großzügig dimensioniert.

Die Belagdicke ist aber ziemlich sicher nicht unwichtig, da man ja bei einer Einscheibenkupplung wie dieser nicht wirklich viel verstellen kann,- oder ???

Interessant finde ich die (theoretische) Möglichkeit die Distanz des Betätigungskörpers (oder wie man das Ding auch nennen mag) zum Drucklager einstellen zu können. Das ist ja prinzipiell möglich.

Aber ob das als Justagemöglichkeit gewollt ist, oder eher zufällig durch die Herstellungstechnologie bedingt ist ????????

Irgend jemand Erfahrungen????????

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Beitrag von Andrebiker » 8. Juli 2004, 05:57

Ich würde mich mehr für den Zustand des Mitnehmerprofils in der Kupplungsscheibe und auf der Getriebewelle interessieren. Hat das Abnutzungserscheinungen? War die Stelle trocken oder hattest Du leicht mit Kupferpaste geschmiert?
Läßt sich der Hebel in den Lagerböcken leicht drehen und sind die beiden Betätigungsklauen in Ordnung oder etwa mit einer Stufe verschlissen?

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Beitrag von Gobi » 8. Juli 2004, 11:46

Mitnehmer ist o.k. und geschmiert war auch .
Kleine(?) Probleme gab es damals mit den Lagerböcken, bzw. eher mit der Welle- die war wohl etwas schief und hat sich verklemmt- das habe ich aber in den Griff bekommen. Übrigens hat Lappi gestaunt, das ich diesen Hebel von Hand drücken kann- ist das unnormal?
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Beitrag von EMW-Junkie » 8. Juli 2004, 19:18

Da hat nicht nur Lappi gestaunt, das geht bei mir nur mit extremem
Kraftaufwand. :roll:

Ist aber eigentlich bei dem kurzen Hebel und den recht kräftigen Federn auch zu erwarten, daß es sehr schwer geht.
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Beitrag von Gobi » 8. Juli 2004, 19:51

Hm- bin ich jetzt so stark :roll: oder liegt da der Hase im Pfeffer?
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Beitrag von Gobi » 11. Juli 2004, 17:26

:oops: Peinlich :oops: Es musste erst Takin Treiber die Scheibe in die Hand nehmen um zu merken, das sie Nieten locker waren....
Möglicherweise der Grund?
Jedenfalls jetzt mit der neuen Scheibe gehts butterweich- fragt sich nur wie lange.
Übrigens machte der 1 mm Belagsunterschied, am Bowdenzug schon ca 1,5 cm aus! Ich musste also den Nippel umlöten.
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Beitrag von Gobi » 11. Juli 2004, 21:06

Muß sich so ein neuer Kupplungsbelag einlaufen? Ich hatte beim Fahren ein bisschen das Gefühl, als ob die Maschine keinen rechten "Biss" hätte...
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Beitrag von EMW-Junkie » 11. Juli 2004, 21:33

Waren die Daimler heute zu schnell für Dich;
ist ja wirklich ärgerlich............. :rollo:

Aber, wenn das bei Bremsbelägen so ist, warum sollte das bei der Kupplung völlig anders sein. :idea:
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Beitrag von Schmoll-Troll » 15. Juli 2004, 09:04

habe aus meinen Beständen auch eine neu belegte Scheibe verbaut (dürfte sogar noch original sein) und es kuppelt sich mitunder räudig, besonders beim Anhalten und runterschalten in den ersten Gang...Muß sich sicherlich erst einlaufen.
Mein Kupplungshebel am Getriebeblock kommt, wie schon mal erwähnt, beim Auskuppeln bis an den Anschlag vom Langloch der Aluabdeckplatte :bang:
Muß ich noch mal nachschauen.
Seit der Entdeckung der Langsamkeit schiebe ich meine EMW nur noch!

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Beitrag von deralte77 » 23. September 2008, 10:17

Bei mir kommt die Kupplung auch sehr spät- ca. 2cm vor "Ruhestellung" des Kupplungsgriffs, man kann sich ja unten verstellen, allerdings wäre dann der Kupplungshebel nicht in der "Ruheposition" sondern schon etwas gespannt- das hieße ja ich würde stets mit schleifender Kupplung fahren...
Oder kann man das noch irgendwie einstellen???

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Beitrag von emw-ute » 23. September 2008, 11:58

deralte77 hat geschrieben:Bei mir kommt die Kupplung auch sehr spät- ca. 2cm vor "Ruhestellung" des Kupplungsgriffs, man kann sich ja unten verstellen, allerdings wäre dann der Kupplungshebel nicht in der "Ruheposition" sondern schon etwas gespannt- das hieße ja ich würde stets mit schleifender Kupplung fahren...
Oder kann man das noch irgendwie einstellen???
Also wenn ich das richtig verstehe, möchtest Du, dass die Kupplung bereits einkuppelt, wenn der Hebel noch etwas weiter gezogen ist, also zum Beispiel 3 cm vor "Ruhestellung".
In diesem Fall musst Du den Zug unten an der Einstellschraube nicht auf "mehr Spannung", sondern auf "weniger Spannung" stellen, d.h. mehr Spiel am Hebel.

So wie Du's beschrieben hast, greift die Kupplung ja noch später.

Letztlich ist es aber nur eine Gewöhnungsfrage, bei welchem Hebelstand die Kupplung greift, es sei denn, man hat einen sehr großen Kupplungshebel und sehr kleine Hände.
Wichtig ist, dass etwas Seilzugspiel auch noch unten am Getriebe ankommt, die Kupplung also nicht schleift.

Übrigens hat auch Hertweck in "Besser machen" mal etwas zu den Hebelgriffen an Motorrädern geschrieben.

k.
2 Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht sicher (Einstein).

Es gruessen emw-ute & klaus & die 55er emw.

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Beitrag von deralte77 » 23. September 2008, 12:16

Danke für die Antwort.

Ja, ich hab kleine Hände ;). Aber das war nicht das Problem, ich dachte eben auch, dass das definitiv zu spät sei, wenn die Kupplung greift. Wenn das eben nur eine Gewöhnungssache ist, dann krieg ich das hin (geht ja im moment auch) nur da ich da wenig Erfahrung habe, wollte ich das mal ansprechen.

Danke

Gruß Ronny

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